Fensterbank

Den Begriff Fens­ter­bank kennt jeder. In jedem Haus, jeder Woh­nung, jedem Zim­mer fin­det man eine Fens­ter­bank. Häu­fig wer­den auf Fens­ter­bän­ken Blu­men deko­riert, Fens­ter­bänke wer­den als Abla­gen benutzt, man stützt sich dort auf, wenn man sich aus dem Fens­ter lehnt und manch­mal stellt man sich dar­auf, wenn man die Fens­ter putzt.

Doch woher kommt eigent­lich der Begriff „Fensterbank”?

Fensterbank

Fens­ter­bank

Wie viele Begriffe, die wir heute noch ver­wen­den, kommt auch die­ser Begriff aus dem Mit­tel­al­ter. Dort war es üblich, dass in den  Fens­ter­ni­schen bestimm­ter Räume Bänke stan­den. Meist waren es Keme­na­ten, in denen in Fens­ter­ni­sche eine Bank stand, weil die Burg­her­rin dort lange bei Tages­licht sit­zen und arbei­ten konnte. Aber auch in Rit­ter­sä­len gab es Fens­ter­bänke, wie auf dem Foto, auf dem ein Aus­schnitt aus dem Rit­ter­saal von Schloss Burg an der Wup­per zu sehen ist, zeigt.

Infos rund um Köln im Mit­tel­al­ter und wei­tere Rede­wen­dun­gen und Wort­her­künfte: mittelalterstadt-koeln.de

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