Kreuzweg Kloster Knechtsteden

Der Kreuz­weg, wie er hier bein uns zu fin­den ist, geht zurück auf die Via Dolo­rosa (latei­nisch: „schmer­zens­rei­che Straße“) in Jerusalem.

Kreuz­wege wur­den von Pil­gern ange­legt, die aus Jeru­sa­lem zurück­ka­men, um hier die ein­zel­nen Sta­tio­nen der Lei­den Christi dar­zu­stel­len.
Häu­fig waren die Kreuz­wege ebenso lang wie die Via Dolo­rosa in Jeru­sa­lem. Manch­mal war der Kreuz­weg auch so ange­legt, dass er er auf einen Berg (Kal­va­ri­en­berg) führte, auf des­sen Gip­fel eine “Gra­bes­kir­che” oder die Dar­stel­lung einer Kreu­zi­gungs­szene stand.

Kreuz­wege habe ver­schie­den viele Sta­tio­nen. So gibt es Kreuz­wege mit sie­ben, vier­zehn und fünf­zehn Stationen.

Wei­ter­füh­rende Infor­ma­tio­nen bie­tet Wiki­pe­dia an (siehe Links am Ende die­ses Beitrages).

Mauer Kreuweg im Kloster Knechtsteden

Mauer Kreuz­weg im Klos­ter Knechtsteden

Wenn man durch die Pforte das Klos­ter Knecht­ste­den betre­ten hat und der Allee in Rich­tung der Basi­lika folgt, gibt es einen Mau­er­durch­lass, der auch zum Gym­na­sium / Inter­nat führt.

Hier fin­det man an der Mauer den Kreuz­weg mit vier­zehn Sta­tio­nen, die die Lei­dens­weg Christ bild­lich darstellen.

Unter die­ser Dar­stel­lung befin­det sich eine Tafel mit einer Erklä­rung zu der Sta­tion, die man gerade betrachtet.

Jesus wird zum Tode verurteilt

Jesus wird zum Tode verurteilt.


1 Jesus wird zum Tode verurteilt.

Pila­tus sagte zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Mes­sias nennt?

Da schrien sie alle: Ans Kreuz mit ihm!

Er erwi­derte: Was für ein Ver­bre­chen hat er denn begangen?

Da schrien sie noch lau­ter: Ans Kreuz mit ihm!

Dar­auf ließ er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu gei­ßeln und zu kreuzigen.

Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern.


2 Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern.

Da nah­men die Sol­da­ten des Statt­hal­ters Jesus, führ­ten ihn in das Prä­to­rium, das Amts­ge­bäude des Statt­hal­ters, und ver­sam­mel­ten die ganze Kohorte um ihn.

Sie zogen ihn aus und leg­ten ihm einen pur­pur­ro­ten Man­tel um.

Dann floch­ten sie einen Kranz aus Dor­nen; den setz­ten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand.

Sie fie­len vor ihm auf die Knie und ver­höhn­ten ihn, indem sie rie­fen: Heil dir, König der Juden! Und sie spuck­ten ihn an, nah­men ihm den Stock wie­der weg und schlu­gen ihm damit auf den Kopf.

Nach­dem sie so ihren Spott mit ihm getrie­ben hat­ten, nah­men sie ihm den Man­tel ab und zogen ihm seine eige­nen Klei­der wie­der an.

Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

Jesus fällt zum ers­ten Mal unter dem Kreuz.


3 Jesus fällt zum ers­ten Mal unter dem Kreuz
.









Jesus begegnet seiner schmerzensreichen Mutter Maria

Jesus begeg­net sei­ner schmer­zens­rei­chen Mut­ter Maria.

4 Jesus begeg­net sei­ner schmer­zens­rei­chen Mut­ter Maria.









Simone von Cyrne wird gezwungen, Jesus das Kreuz zu tragen.

Simon von Cyrne wird gezwun­gen, Jesus das Kreuz zu tragen.

5 Simon von Cyrne wird gezwun­gen, Jesus das Kreuz zu tragen.

Auf dem Weg tra­fen sie einen Mann aus Kyrene namens Simon; ihn zwan­gen sie, Jesus das Kreuz zu tra­gen.






Veronika reicht Jesus das Schweißtuch.

Vero­nika reicht Jesus das Schweißtuch.



6 Vero­nika reicht Jesus das Schweißtuch.

Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz.

Jesus fällt zum zwei­ten Mal unter dem Kreuz.

7 Jesus fällt zum zwei­ten Mal unter dem Kreuz.

Jesus redet zu den weinenden Frauen.

Jesus redet zu den wei­nen­den Frauen.

8 Jesus redet zu den wei­nen­den Frauen.

Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte: Ihr Frauen von Jeru­sa­lem, weint nicht über mich; weint über euch und eure Kin­der! Denn es kom­men Tage, da wird man sagen: Wohl den Frauen, die unfrucht­bar sind, die nicht gebo­ren und nicht gestillt haben.

Dann wird man zu den Ber­gen sagen: Fallt auf uns!, und zu den Hügeln: Deckt uns zu!

Denn wenn das mit dem grü­nen Holz geschieht, was wird dann erst mit dem dür­ren werden?

Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz.

Jesus fällt zum drit­ten Mal unter dem Kreuz.


9 Jesus fällt zum drit­ten Mal unter dem Kreuz.










Jesus wird seiner Sachen beraubt.

Jesus wird sei­ner Sachen beraubt.


10 Jesus wird sei­ner Sachen beraubt.

So kamen sie an den Ort, der Gol­gata genannt wird, das heißt Schädelhöhe.

Und sie gaben ihm Wein zu trin­ken, der mit Galle ver­mischt war; als er aber davon gekos­tet hatte, wollte er ihn nicht trinken.

Nach­dem sie ihn gekreu­zigt hat­ten, war­fen sie das Los und ver­teil­ten seine Klei­der unter sich.

Dann setz­ten sie sich nie­der und bewach­ten ihn.

Jesus wird ans Kreuz genagelt.

Jesus wird ans Kreuz genagelt.


11 Jesus wird ans Kreuz genagelt.

Über sei­nem Kopf hat­ten sie eine Auf­schrift ange­bracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden.

Zusam­men mit ihm wur­den zwei Räu­ber gekreu­zigt, der eine rechts von ihm, der andere links. Die Leute, die vor­bei­ka­men, ver­höhn­ten ihn, schüt­tel­ten den Kopf und rie­fen: Du willst den Tem­pel nie­der­rei­ßen und in drei Tagen wie­der aufbauen?

Wenn du Got­tes Sohn bist, hilf dir selbst, und steig herab vom Kreuz! Auch die Hohen­pries­ter, die Schrift­ge­lehr­ten und die Ältes­ten ver­höhn­ten ihn und sag­ten: Ande­ren hat er gehol­fen, sich selbst kann er nicht helfen.

Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz her­ab­stei­gen, dann wer­den wir an ihn glauben.

Jesus stirbt am Kreuz.

Jesus stirbt am Kreuz.


12 Jesus stirbt am Kreuz.

Von der sechs­ten bis zur neun­ten Stunde herrschte eine Fins­ter­nis im gan­zen Land.

Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Einige von denen, die dabei­stan­den und es hör­ten, sag­ten: Er ruft nach Elija.

Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken.

Die ande­ren aber sag­ten: Lass doch, wir wol­len sehen, ob Elija kommt und ihm hilft. Jesus aber schrie noch ein­mal laut auf. Dann hauchte er sei­nen Geist aus.

Als der Haupt­mann und die Män­ner, die mit ihm zusam­men Jesus bewach­ten, das Erd­be­ben bemerk­ten und sahen, was geschah, erschra­ken sie sehr und sagten.

Wahr­haf­tig, das war Got­tes Sohn!

Jesus lieg in den Armen seiner Mutter Maria.

Jesus liegt in den Armen sei­ner Mut­ter Maria.


13 Jesus liegt in den Armen sei­ner Mut­ter Maria.

Josef aus Ari­mat­häa war ein Jün­ger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur heimlich.

Er bat Pila­tus, den Leich­nam Jesu abneh­men zu dür­fen, und Pila­tus erlaubte es.

Also kam er und nahm den Leich­nam ab.


Jesus wird begraben.

Jesus wird begraben.


14 Jesus wird begraben.

Josef nahm ihn und hüllte ihn in ein rei­nes Lei­nen­tuch. Dann legte er ihn in ein neues Grab, das er für sich selbst in einen Fel­sen hatte hauen lassen.

Er wälzte einen gro­ßen Stein vor den Ein­gang des Gra­bes und ging weg.

Auch Maria aus Mag­dala und die andere Maria waren dort; sie saßen dem Grab gegenüber.

Links

Wiki­pe­dia Kreuz­weg
http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzweg

Wiki­pe­dia Kal­va­ri­en­berg
http://de.wikipedia.org/wiki/Kalvarienberg

Wiki­pe­dia Kreuzgang

http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzgang

Wiki­pe­dia — Klos­ter
http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster

Fahr­rad­tour zum Klos­ter Knecht­ste­den
Mit dem Fahr­rad von Köln zum Klos­ter Knechtsteden

Verwandte Artikel

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Kategorien

Folgen Sie mir.

Wer ist Online

10 Besucher online
10 Gäste, 0 Mitglied(er)