Ursula Jüngel
Ursula Jüngel, 1945 geboren, in Berlin (West) aufgewachsen und Mutter zweier Söhne, schloss ihre Berufsausbildung mit dem Staatsexamen als Kindergärtnerin und Hortnerin 1964 ab. Es folgte ein Diplom in Astrologie, Reiki-Meister und ein Abschluss als Karikatur– und Comic-Zeichnerin.
Veröffentlichung ihres farbig illustrierten Kinderbuches „Greta und das Sternenkind” sowie Kurzgeschichten. Heute lebt sie mit ihrem Mann und vielen Tieren auf einem Resthof an der Nordsee.
Weitere Informationen folgen!
Wer schon jetzt die Bücher von Ursula Jüngel bestellen will, findet hier eine Übersicht ihrer Werke.
Fragen an eine Kinderbuchautorin
Liebe Frau Jüngel, Sie schreiben Kinderbücher. Was fasziniert Sie am Kinderbuch?
Als Erzieherin ärgern mich einige Kinderbücher, da sie zwar von der Grafik her für Erwachsene geschrieben/gezeichnet wurden, aber am Kind vorbei schreiben/zeichnen.
Ich finde es heute sehr schwer für Kinder, besonders einer bestimmten Altersgruppe zu schreiben, da die Entwicklungsstufen der einzelnen unterschiedlich sind. Meine Kinderbücher sind so geschrieben, dass sie unbedingt vorgelesen und diskutiert werden sollten. Ich möchte mit ihnen den Dialog zwischen Erwachsenen/Eltern und ihren Kindern anregen und fördern.
Haben Sie schon in der Schule gerne geschrieben?
Ja, ich habe sehr gern Aufsätze geschrieben und alles, was mich in irgendeiner Form beeindruckt hat, wurde von mir aufgeschrieben.
Wie wurden Ihre Texte durch die Lehrer beurteilt?
Vom Inhalt immer mit der Note Zwei, wegen der vielen Ausdrucksfehler schlechter. Ich glaube, den Lehrern war das egal. Eine besondere Förderung oder Ermutigung gab es nicht.
Warum ist schreiben für Sie so wichtig?
Ich kann beim Schreiben meine Gedanken, die flüchtig sind, ordnen und noch einmal nachvollziehen. Ich kann anonym auftreten, da das geschriebene Wort nicht von mir ausgesprochen wird. Ein Mensch, der seine Gedanken preisgibt, ist angreifbar. Das geschieht mit einer Buchperson nicht.
Lesen Sie auch viele Bücher. Wenn ja, welches Buch lesen Sie im Moment.
Ich lese ständig. Ich lese alles, was mir zwischen die Finger kommt, außer Erotik, Spionage und wenig Krimis. Auch selten ein Fantasiebuch. Diese Zeiten sind bei mir jetzt vorbei. Früher, als ich jünger war, war ich nicht so wählerisch. Mit der neuen Literatur kann ich wenig anfangen. Zurzeit lese ich von Stefan Andres „Der Knabe im Brunnen“. Das ist aber rein zufällig, da wir vor langer Zeit 40 Kisten voll mit antiquarischen Büchern günstig gekauft haben, die nun auch gelesen werden wollen.
Welches Ihrer Bücher ist ihr Lieblingsbuch?
Oh, sorry, das ist mein Homöopathie Nachschlagewerk.
Da habe ich mich nicht präzise ausgedrückt. Ich wollte wissen, welches von Ihnen geschriebene Buch Ihr Lieblingsbuch ist.
Ich müsste dazu sagen, dass alle meine Bücher aus meinem Herzen kommen. Alle sind sie meine Kinder. Jedes Buch hat seine Vorzüge.
Wie wichtig ist im Zeichen von Internet, SMS usw. lesen aus Ihrer Sicht besonders wichtig.
Das kann ich nicht beantworten, da das Lesen für mich zum Tagesablauf gehört wie das Essen. SMS kann ich nicht schreiben, besitze auch ein Handy nur für den Notfall. Das Internet ist inzwischen für mich ebenso wichtig wie das Lesen geworden. Ich hole mir viele Informationen daraus.
Was wollten Sie als Autorin schon immer mal sagen, aber noch nie gefragt worden?
Kann man vom Bücherschreiben seinen Unterhalt verdienen?
Dann beantworten Sie doch die Frage doch bitte.
Ich habe als Autorin nichts oder viel zu viel zu sagen. Aber das konntest Du ja im „Carpe Diem“ lesen.
Herzlichen Dank, liebe Frau Jüngel, für die Beantwortung der Fragen!
Die Bücher von Frau Jüngel
- T.E.O. Eine ganz normale Familie
- Trens
- LA 27 antwortet nicht
- Schnüppchen, Greta und das Sternenkind
- Wir, die Reinkarnation der Schildbürger
- Magie der Sinne
- Was wäere wenn … oder Frieda rettet die Erde
- Greta und das Sternenkind
- Lusche Baermann ermittelt
- Trudis Träume
- Lassdas, Würmchen, Weiße Feder
- Zuflucht
- Sommerferien in der Stadt
- Das Paradies & das
- Herr Merkwürden
- Ein Zoo in der Wohnungund andere Tiergeschichten
- Das Haus der verbannten Seelen
- Mutabor Ich werde verwandelt werden


