Sinnvoll für den Unterricht

Heute schlie­ßen sie, die Tore zur größ­ten Bil­dungs­messe didacta, die in die­sem Jahr in Köln statt­ge­fun­den hat.

Viele Schul­ver­lage, Dienst­leis­tungs­an­bie­ter, Com­pu­ter­her­stel­ler und Soft­ware­an­bie­ter waren auf der Messe vertreten.

Mes­seein­drü­cke

Men­schen­mas­sen scho­ben sich durch die Gänge, zogen Trol­leys hin­ter sich her, auf denen nicht sel­ten noch eine Tasche befes­tigt war. Auf dem Rücken ein Ruck­sack und häu­fig in der Hand noch eine Rie­sen­tüte. Der Leh­rer als Jäger und Samm­ler, der wahl­los an jeder Ecke sich bie­ten­des ein­steckt, mit nach Hause nimmt, um die erbeu­te­ten Sachen dann nach eini­ger Zeit unge­prüft und unge­se­hen im bes­ten Fall in einem nahe gele­ge­nen Alt­pa­pier­con­tai­ner ent­sor­gen wird. Sich­ten, ord­nen und ver­wen­den kann man diese so müh­sam erbeu­te­ten Pro­spekte nicht.

Scha­ren von Refe­ren­da­ren und Refe­ren­da­rin­nen wur­den zur Messe geschickt, um dort Prüf­ex­em­plare zu besor­gen, die beson­ders preis­wert abge­ge­ben wer­den und sich viel­leicht sogar als Kopier­vor­lage eig­nen.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

Es gab auch die ande­ren Leh­re­rin­nen, Leh­rer, Refe­ren­da­rin­nen und Refe­ren­dare, die im Vor­feld schon nach­ge­schaut hat­ten, was für sie von beson­de­rem Inter­esse sein kann und dann gezielt nach die­sen Infor­ma­tio­nen geschaut haben. Das war nicht immer ganz so ein­fach. So habe ich per­sön­lich die Aus­schil­de­rung inner­halb der Messe und die lan­gen Wege, die man ggf. zurück­le­gen musste als sehr kräf­te­zeh­rend emp­fun­den. Abends wurde diese Laufe­rei dann mit einem Schmerz­lied der Füße belohnt.

Visua­li­ser

Wenn ich ehr­lich bin, so habe ich von der Messe nicht allzu viel gese­hen. Trotz­dem möchte ich hier kurz von einem Gerät berich­ten, das mir auf Anhieb gut gefal­len hat und sich, auch bei nicht so medi­en­kom­pe­ten­ten Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, wie von alleine in den Unter­richt ein­bin­den würde.

Die Rede ist vom Visua­li­ser der Firma Elmo. So mag ich Tech­nik, denn sie setzt auf Bekann­tes auf, ist ein­fach zu bedie­nen und hält Aus­stat­tungs­merk­male bereit, die eine wei­tere Nut­zung mit zuneh­men­der Kom­pe­tenz im Umgang mit dem Gerät sinn­voll ergänzen.

Der Visua­li­ser ist erst ein­mal nichts ande­res, als ein Over­head­pro­jek­tor und genauso kann man ihn nut­zen. Nur, man benö­tigt keine Folien mehr, denn der Visu­li­ser ist gleich­zei­tig Episkop und somit in der Lage, jedes Blatt, das in die Pro­jek­ti­ons­flä­che legt, dar­zu­stel­len.
Das gilt selbst­ver­ständ­lich auch für die Folien, die viele Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen erstellt und in Benut­zung haben. Er kann aber mehr. So ist er in der Lage, auch drei­di­men­sio­nale Gegen­stände in Farbe zu über­tra­gen. Der Kopf kann so gedreht wer­den, dass Gegen­stände auch aus der Sei­ten­an­sicht dar­ge­stellt wer­den kön­nen. Selbst­ver­ständ­lich mit Auto­fo­kus – Scharf­stel­len unnö­tig – und Zoom, um so auch klei­nere Details in beein­dru­cken­der Weise für den Zuse­her sicht­bar zu machen.

Auf eine Tafel kann man kom­plett ver­zich­ten, aller­dings benö­tigt man eine Bea­mer, der geschick­ter­weise unter fest unter der Decke mon­tiert ist.

Der Visua­li­ser ist klein und hand­lich und kann bei Nicht­nut­zung schnell ver­st­aufer­tig zusam­men­ge­klappt und weg­ge­stellt werden.

Mein Fazit: Ein rundum emp­feh­lens­wer­tes Gerät, das den täg­li­chen Anfor­de­run­gen locker gewach­sen ist und bei stei­gen­den Bedürf­nis­sen des Anwen­ders alle benö­tig­ten Fea­tures bereit hält .

Links

Visua­li­ser der Firma Elmo

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