So funktioniert die Wirtschaft

Opti­ma­ler Finanzkreislauf

Es ist August, eine kleine Stadt an der Riviera, Haupt­sai­son, aber es reg­net, die Stadt ist leer. Alle haben Schul­den und leben auf Kre­dit. Zum Glück betritt einer der noch rei­chen Tou­ris­ten eines der Hotels:

Der Tou­rist will ein Zim­mer, legt 500 Euro auf den Tisch und geht, um sich das Zim­mer ansehen.

Der Hotel­chef nimmt das Geld und rennt zum Metz­ger, um seine Schul­den zu begleichen.

Die­ser nimmt die Bank­note und rennt zum Schwei­ne­züch­ter, um seine Schul­den zu regulieren.

Die­ser nimmt die 500 Euro und rennt zum Fut­ter­lie­fe­ran­ten, um seine Schul­den zu reduzieren.

Die­ser nimmt das Geld und gibt es der Pro­sti­tu­ier­ten, bei der er lau­fend auf Kre­dit war (Krise).

Die Pro­sti­tu­ierte  nimmt das Geld und rennt zum Hotel­chef, um ihre Schul­den für das Stun­den­zim­mer zu regulieren.

Genau in die­sem Moment kommt der Tou­rist zurück, sagt, das Zim­mer gefalle ihm nicht, nimmt seine 500 Euro zurück und ver­lässt die Stadt.

Nie­mand hat etwas ver­dient, aber die ganze Stadt hat keine Schul­den mehr und schaut plötz­lich wie­der völ­lig opti­mis­tisch in die Zukunft! ;-)

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