Street View und kein Ende!

Pro­test gegen Street View — © RP Online

Die Wel­len schla­gen hoch, wenn der Begriff „Street View“ genannt wird. Sofort wird eine nega­tive Hal­tung ein­ge­nom­men, „Street View“ abge­lehnt und dar­über dis­ku­tiert, was diese Öffent­lich­keit doch für ver­hee­rende Aus­wir­kun­gen hat.

Die glei­chen Leute, die so laut­stark gegen „Street View“ pro­tes­tie­ren, schauen sich aber im Inter­net die Urlaubs­ziele an und freuen sich dar­über, dass sie dort die Stra­ßen und die Gegend erkun­den können.

Wie die Medi­en­be­richt­er­stat­tung beein­flusst und Mei­nun­gen mani­pu­lier­bar sind, wenn die ent­spre­chen­den Kom­pe­ten­zen nicht vor­han­den sind, kann man an einem Arti­kel der Rhei­ni­schen Post erkennen.

Vier Rent­ner ste­hen vor ihrem Wohn­haus und erklä­ren, dass sie gegen „Street View“ sind und Wider­spruch ein­le­gen wer­den, sodass ihr Haus gepi­xelt und so unkennt­lich gemacht wird.

Der Clou ist aller­dings, dass sie vor ihrem Haus ste­hen, ihre Namen unter dem Bild ange­ge­ben sind und in der Online­aus­gabe welt­weit im Inter­net abruf­bar ist.

Den Zusatz als Köl­ner, dass es sich hier­bei um Düs­sel­dor­fer han­delt, ver­kneife ich mir. ;-)

Für Köln, Düs­sel­dorf und Bonn sind die Video­stadt­pläne schon längst Rea­li­tät gewor­den und man kan vir­tu­elle jede Straße im Stadt­plan abfah­ren und sich dabei anse­hen. So habe ich mir vor ein paar Tagen noch ein­mal die Seve­r­ins­straße in Köln mit noch exis­tie­ren­dem Stadt­ar­chiv angesehen.

Links

“Street View”-Artikel in der Rhei­ni­schen Post online

Video­stadt­pläne

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Ein Kommentar

  1. Gerhard Wolff
    Erstellt am 22. August 2010 um 16:57 | Permanent-Link

    Hallo Elmar,
    kann dei­nen Arti­kel nur unter­stüt­zen. So ist zum Bei­spiel ganz Tene­riffa über Street View zu sehen und kein Spa­nier ist dar­über erregt. ich sel­ber emp­finde es als posi­tiv wenn ich mir auf diese Art und Weise Orte anse­hen kann und schon einige Vor­in­for­ma­tio­nen bekomme.Ich glaube auch das die meis­ten Men­schen auf andere Art und Weise sich im Inter­net “ent­blös­sen” und es noch nicht ein­mal mer­ken.
    Tschüss Gerhard

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