
Protest gegen Street View — © RP Online
Die Wellen schlagen hoch, wenn der Begriff „Street View“ genannt wird. Sofort wird eine negative Haltung eingenommen, „Street View“ abgelehnt und darüber diskutiert, was diese Öffentlichkeit doch für verheerende Auswirkungen hat.
Die gleichen Leute, die so lautstark gegen „Street View“ protestieren, schauen sich aber im Internet die Urlaubsziele an und freuen sich darüber, dass sie dort die Straßen und die Gegend erkunden können.
Wie die Medienberichterstattung beeinflusst und Meinungen manipulierbar sind, wenn die entsprechenden Kompetenzen nicht vorhanden sind, kann man an einem Artikel der Rheinischen Post erkennen.
Vier Rentner stehen vor ihrem Wohnhaus und erklären, dass sie gegen „Street View“ sind und Widerspruch einlegen werden, sodass ihr Haus gepixelt und so unkenntlich gemacht wird.
Der Clou ist allerdings, dass sie vor ihrem Haus stehen, ihre Namen unter dem Bild angegeben sind und in der Onlineausgabe weltweit im Internet abrufbar ist.
Den Zusatz als Kölner, dass es sich hierbei um Düsseldorfer handelt, verkneife ich mir.
Für Köln, Düsseldorf und Bonn sind die Videostadtpläne schon längst Realität geworden und man kan virtuelle jede Straße im Stadtplan abfahren und sich dabei ansehen. So habe ich mir vor ein paar Tagen noch einmal die Severinsstraße in Köln mit noch existierendem Stadtarchiv angesehen.
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“Street View”-Artikel in der Rheinischen Post online
Ein Kommentar
Hallo Elmar,
kann deinen Artikel nur unterstützen. So ist zum Beispiel ganz Teneriffa über Street View zu sehen und kein Spanier ist darüber erregt. ich selber empfinde es als positiv wenn ich mir auf diese Art und Weise Orte ansehen kann und schon einige Vorinformationen bekomme.Ich glaube auch das die meisten Menschen auf andere Art und Weise sich im Internet “entblössen” und es noch nicht einmal merken.
Tschüss Gerhard