Unser Dorf soll schöner werden!

So stimmt das natür­lich nicht, denn Köln sieht sich gerne selbst als Welt– und Millionenstadt.

Des­halb müsste es eigent­lich hei­ßen: Unsere Stadt soll schö­ner wer­den.

Ein Vor­stoß dazu wurde ja schon gemacht, wie der Köl­ner Stadt-Anzeiger heute (16. April 2009) berichtete.

Geschil­dert wird das Bild von Köln, das SPD und Grüne vor­schwebt und kurz zusam­men­ge­fasst fol­gen­der­ma­ßen aus­se­hen soll:

  • Das Stra­ßen­bild soll ver­ein­heit­licht werden.
  • Der Aus­schank soll eine “qua­li­täts­volle Aus­stat­tung” haben.
  • Außen­gas­tro­no­mie darf Fuß­gän­ger nicht behindern.
  • Zwei Kin­der­wa­gen müs­sen neben­ein­an­der Platz haben.
  • und so wei­ter, und so weiter.

Wei­tere Details kön­nen Sie im Arti­kel des KSTA nach­le­sen, wenn sie möchten.

Einige der Dinge, die ich oben auf­ge­lis­tet habe, halte ich für selbst­ver­ständ­lich. Auf die Idee, die Tisch­plat­ten­größe vor­zu­schrei­ben , käme ich aller­dings nie. Manch­mal frage ich mich, wer so viel Zeit und Muße hat sich so etwas auszudenken.

Zumal vor­her schon klar ist, dass nie­mand die Ein­hal­tung der Auf­la­gen kon­trol­lie­ren und durch­set­zen wird.

Erken­nen kann man das schon an der Kon­trolle ob und wie das Rauch­ver­bot ein­ge­hal­ten wird. In den meis­ten Knei­pen wird geraucht, ebenso wie in den Köln-Arkaden in Kalk. Wie will das Ord­nungs­amt es da noch schaf­fen, die Außen­gas­tro­no­mie zu kon­trol­lie­ren und auf Ein­hal­tung der auf­ge­stell­ten Regeln dringen.

Ein unein­heit­li­ches Bild kann auch das Beson­ders haben.

Was aller­dings wich­tig ist und was mit Sicher­heit bei vie­len Tou­ris­ten einen blei­ben­den und nicht gerade posi­ti­ven Ein­druck hin­ter­lässt, sind die dre­cki­gen und ver­siff­ten Ecken, die man — ohne das man suchen muss — fast über­aqll findet.

Über Kar­frei­tag und am Oster­sams­tag, als die fol­gende Auf­nahme ent­stan­den ist, sta­pelte sich der Müll auf der Rheinuferpromenade.

Das hin­ter­lässt einen blei­ben­den Ein­druck — nicht nur bei Tou­ris­ten.
Zumal dann, wenn bei dem schöne war­men Wet­ter das wir hat­ten, zum Bild noch eine ordent­li­che Geruchs­be­läs­ti­gung hinzukommt.

Also, sollte die Devise sein: Unser Dorf — Ver­zei­hung — unsere Welt– und Mil­lio­nen­stadt soll schö­ner werden.

Unser Dorf soll schöner werden!

Unser Dorf soll schö­ner werden!

Links
Köl­ner Stadt-Anzeiger
Ein Dut­zend Regeln für die Wirte
http://www.ksta.de/html/artikel/1238966814504.shtml

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