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Einführung eines Faches „Medienbildung“ ist wünschenswert

Posted in Übers Lernen, Förderung, Info, Lernen, Medien, Medienecken, Medienkompetenz, Offener Unterricht, Schule, Schule und Internet, Software, and Unterricht

Es freut mich sehr, dass, nach der für mich überraschenden Anfrage nach einem Interview, das im Auftrag des Herdt-Verlags von Frau Ohle-Nieschmidt (indivisio)mit mir durchgeführt worden ist, dieses nun auf bildungsklick.de veröffentlicht worden ist.
„Einführung eines Faches „Medienbildung“ ist wünschenswert“ ist die Überschrift, unter der das Interview erschienen ist.

Hintergrund dieses Interviews ist die langjährige Erfahrung, die ich mit Medien, altersgemischten Lerngruppen und Inklusion – so nennt man neudeutsch die Förderung aller Kinder einer heterogenen Lerngruppe, unabhängig von ihrem Leistungsstand – habe.

Hier geht es direkt zum Interview.

Hier finden Sie noch einige Anmerkungen zu meinem „Medien“Hintergrund:

Es ist bekannt, dass ich eine große Affinität zu Medien habe und in diesem Metier schon ein paar vorzeigbare Ergebnisse vorzuweisen habe.

Von Anfang an dabei
Seit der VC 20 von Commodore auf den Markt kam, habe ich mich kontinuierlich mit dem Computer beschäftigt. Anfangs noch mit viel Spaß und heute kaum noch vorstellbaren Speichermöglichkeiten auf Datasette. Eine Datasette war nichts anderes als ein Kassettenrekorder, den man an den Brotkasten – so nannte man den C64 von Commodore liebevoll – anschließen konnte.

Kontinuierlich änderten sich die Computermodelle mit Erscheinen auf dem Markt auch auf meinem Schreibtisch und mein heimischer Finanzminister hat des Öfteren regulierend eingreifen müssen, sonst war wohl an manchen Monaten Schmalhans Küchenmeister gewesen.

Welche Möglichkeiten bietet die Technik?
Immer haben mich die Möglichkeiten des Einsatzes / der Nutzung des Computers interessiert und nach einer recht intensiven Mailboxzeit begann die erste Nutzung des Internets noch mit „kilometerlangen“ Befehlsketten, die teilweise erst Stunden später vom Server beantwortet wurden.

Erste Versuche im Unterricht
Auch die ersten Präsentationen mit Kindern wurden probiert und es zeigte sich, dass auch Kinder mehr mit dem Computer machen konnten, als nur spielen, was viele Erwachsene glaubten.

Der Computer als Werkzeug war eigentlich immer die treibende Kraft, die mich neugierig nach sinnvollen Einsatzmöglichkeiten suchen ließen.

Römerstadt Köln

www.roemerstadt-koeln.de
So ist neben den ersten Präsentationen auf Papier, gedruckt mit einem Nadeldrucker, einige Zeit später auch die erste Internetpräsenz entstanden: www.roemerstadt-koeln.de . Eine Koproduktion mit eine Kollegin, Helene Nau, Schulleiterin in Köln-Lindenthal, die sich großer Beliebtheit erfreut.

Mittelalterstadt Köln
Eine weitere Internetpräsentation mit geschichtlichem Hintergrund ist die Mittellogo_mittelalteralt erstadt Köln, die unter Einbeziehung eines virtuellen Klassenraums entstanden ist. Auch hier waren Grundschüler am Werk, die im wahrsten Sinne des Wortes den Computer als „Werkzeug“ genutzt haben.

Monte-Kids.net
Wie eines solche Nutzung auch aussehen kann, kann man auf den ehemaligen Klassenseiten (www.monte-kids.net) ansehen.
logo_monte_kidsWas heute gang und gäbe ist, gab es dort schon vor lange Zeit. Man nannte es nur nicht Wicki oder Blog, sonder unendliche Geschichten.
Auch von Schüler animierte Sachverhalte wie: Eine Fledermaus fängt mit Ultraschall ein Insekt, kann man dort bewundern.
Erstellt wurden solche Animation durch Schüler des 3. und 4. Schuljahres mit Hilfe des Autorensystems Mediator der Firma Matchware. Programmieren per Drag and Drop oder auch visuelle Programmieren ermöglichte dieses kleine Programm.

logo_kids4kidsKinder helfen Kindern lernen
Der Verkauf der CD-ROM der Webseiten Mittelalterstadt Köln war die Grundlage für eine Grundschulschülerfirma, mit deren Einnahmen ein Patenkind in Vietnam unterstützt worden ist, um ihm das Lernen zu ermöglichen.
Unter dem Motto „Kinder helfen Kinder lernen“  (http://www.kids4kids.monte-kids.net/) konnte so die Finanzierung gesichert werden. Dieses Projekt wurde bei den Netd@ys Deutschland ausgezeichnet.

Der „Virtuelle Klassenraum“ im Unterricht
Persönlich war ich ebenfalls aktiv und habe eine Anleitung für die Nutzung eines virtuellen Klassenraums entwickelt, die neben methodisch-didaktischen Hinweisen kleine Filme zu den einzelnen Funktionen enthält, die die Nutzung und den Einstieg auch unerfahreneren Kolleginnen und Kollegen den Einstieg erleichtern sollte. Für diese Präsentation wurde ich als Netd@ys Lehrer der Zukunft 2003 ausgezeichnet.
http://lo-net.medienecken.de/

GPS im Unterricht

Moderne Schnitzeljagd im Unterricht
„Moderne Schnitzeljagd“ (http://www.gps. medienecken.de)ist eine Webpräsentation, die sich mit den Einsatzmöglichkeiten von GPS im Unterricht beschäftigt. Neben einer Einführung in die Technik werden didaktisch-methodische Möglichkeiten aufgezeigt, diese Form der Schnitzeljagd, die sich Neudeutsch „GeoCaching“ nennt, in den Unterricht zu integrieren und eigenverantwortlich in der Hand der Schüler zu geben. Auch der Aspekt der Völkerverständigung wird hier nicht außer Acht gelassen. Eine Beispieltour zeigt, wie man eine moderne Schnitzeljagd zur römischen Stadterkundung in Köln nutzen kann.

Mediennutzung kritisch hinterfragt
Nie habe ich allerdings die Möglichkeiten der Technik unreflektiert genutzt, sondern mich immer damit kritisch und konstruktiv auseinandergesetzt, wie zum Beispiel mein Artikel „Einsatz des Computers bereits in der Grundschule?“ bei Lehrer-online  (http://www.lehrer-online.de/grundschule-medienreflexion.php?sid=50976371983670176325147884788860) zeigt.

Alle hier aufgeführten Projekte habe ich in altersgemischten (jahrgangsübergreifenden) Lerngruppen durchgeführt.
Das ist aber noch nicht alles, stöbern Sie einfach ein wenig auf diesen Seiten.

Netd@ys.NRW 2002
http://netdays.medienuniversum.com/netdays2002/magazin/index.php?z=1&id=86

Netd@ys Deutschland 2003
http://www.netdays.de/netdays/index.php

Inklusion / Inklusive Pädagogik
http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusive_P%C3%A4dagogik

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