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O du fröhliche

Posted in Standpunkt, wasmirindensinnkommt, and Weihnacht

Von innen beleuchteter große Papierstern
Stern

   Wie jedes Jahr in der dunklen Jahreszeit feiern wir ein Fest mit vielen Lichtern, das Weihnachtsfest.

   Früher einmal feierte man dieses Fest ohne Wenn und Aber in der christlichen Tradition. Christi Geburt, die christliche Lehre und Grundlage des Abendlandes.

   Die Zeit bringt Veränderungen und davon ist auch das Weihnachtsfest nicht ausgenommen. Viele Menschen wissen nicht mehr, warum man überhaupt Weihnachten feiert. Halloween verdrängt Sankt Martin und Nikolaus, Ostern, Pfingsten und auch Weihnachten verkommen immer mehr zu Geschenkorgien.

   Die Besinnlichkeit, das Innehalten, das Zusammensein mit der Familie verliert an Bedeutung. Festliche Stimmung kommt kaum noch auf. Der Handel beginnt schon im Oktober mit dem Verkauf von Weihnachtsgebäck und spätestens Ende Oktober ist die Dekoration in den Schaufenstern auf Weihnachten umgestellt. Genau zu diesem Zeitpunkt beginnt die Osterhasenproduktion aus Schokolade, denn das nächste Fest steht schon an.

   Viele nutzen die Weihnachtsfeiertage zum Skifahren, andere reisen in ferne Länder, um dem Weihnachtsrummel hier zu entfliehen. Für viele Menschen ist das Weihnachtsfest zum reinen Stressfaktor geworden, weil man kaum weiß, wie man die Anforderungen, die mit diesem Fest inzwischen einhergehen, erfüllen sollen.
Erwartungshaltungen, bisweilen auch nur vermutete, rufen nach Befriedung. Hier eine Karte schreiben, dort die Eltern besuchen, die Familie bekochen und so weiter. Bloß keine Streitereien an den friedvollen Tagen! Obwohl, wie soll das gehen? Onkel Emil kommt doch auch und wenn der was getrunken hat … Die Nerven liegen blank und der kleinste Funke kann für einen Flächenbrand sorgen, der nicht immer zu löschen ist.

   Weihnachten, das Fest der Besinnlichkeit! Wahrhaft sollte man das wörtlich nehmen und überlegen, ob dieser ganze Stress bei Gott sein muss. Tut es nicht auch ein einfacher Kartoffelsalat, statt eines umfangreichen Menüs? Reicht nicht ein kleines Geschenk, statt zu versuchen, sich gegenseitig zu übertrumpfen. Liebe und Zuneigung kann man sich nicht erkaufen. Warum nicht eine besinnliche und ruhige Zeit, in der man sich auf die tatsächlich wichtigen Werte besinnt und in aller Ruhe und Gelassenheit mal wieder ein Spiel auf den Tisch stellt und getrennt von jeglicher Technik sich dem anderen zuwendet und etwas mit ihm gemeinsam tut. Sich Zeit und Aufmerksamkeit schenken.

   Ich wünsche Ihnen besinnliche und gesegnete Weihnachtstage und ein neues Jahr, das die meisten Ihrer Wünsche erfüllt, aber im Wesentlichen geprägt ist von Gesundheit und Zufriedenheit!

Herzliche Grüße
Ihr Elmar Fischer

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Oh du fröhliche

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